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Willkommen

Aktuelles

Unser Osterei - das neue Bibliothekslogo - ist gelegt!

Unser neues Logo ist ausgewählt!

Nun bereitet eine Grafikerin das Logo für die Bibliothek auf. 

In den nächsten Tagen wird der Gewinner informiert und spätestens Ende April werden wir euch das neue Bibliothekslogo vorstellen und den Gewinner bekannt geben.

Wir freuen uns auf Sie!

Bei uns finden Sie spannende Lektüre zum Lesen, Hören und Schauen

... auch lustige Spiele für gemeinsame Stunden...

 

Die stolzen GewinnerInnen des Glubschi - Wettbewerbes

Am Samstag, den 17. März 18, fand in der Bibliothek Eigenamt

die Siegerehrung der GewinnerInnen des Glubschi - Wettbewerbes statt.

Die richtige Antwort auf die Schätzfrage "Aus wie vielen Legoteilen besteht der Eigenamter - Bibliotheks - Glubschi?" 2137

Die 3 stolzen  PreisträgerInnen:

1. Platz Familie Schazmann, hier vertreten durch Amanda Schazmann (Mitte)

2. Platz Ilse Baumann (links)

3. Platz Simon Fuchs (rechts)

(auf dem Bild fehlt Matthias Graf, ebenfalls 3. Platz)

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen viel Spass beim Spielen!

Empfehlung: Männerbuch der Woche! - auch für Frauen -

So also sah das Leben aus. Eines Tages ist alles vorbei.  Doch vorher möchte man wissen,  wie es kam, dass es so kam. Und hätte das Leben nicht doch  einen anderen Weg nehmen können? Irgendwo, unterwegs ....

Rezension von Frank Keil

 

"Wenn man den letzten Satz gelesen hat, den letzten Absatz, wenn man also am Ende angekommen ist (jung ist der Erzähler, gerade mal 20 Jahre alt, das Leben liegt entsprechend noch vor ihm, wie man so sagt, und er wird einen alten, auch müden Mann treffen, dessen Leben sich logischerweise auf seinen Abschluss hin zubewegt), sollte man noch mal die ersten Sätze, die ersten Absätze lesen. Und dann das Buch zuklappen

(wenn es einem gelingt).

In einen Traum steigen wir ein, anfänglich und augenblicklich. Nacht ist es, und alt geworden ist der Träumer, während sie so geblieben ist, wie sie immer war, wenn sie ihn besucht, im Traum, die Frau. Dann reden sie ein paar Sätze, dann gehen sie spazieren, sie geht voran, er hinterher, er ist nicht mehr so schnell, nicht mehr so kräftig wie früher, wie er (träumend?) merkt, während er das Dorf seiner Kindheit aufscheinen sieht und den Platz am Fluss, wo er mit Freunden Feuer machte, Jugendliche waren sie damals – weitergegangen ist sie, durch die verschneite Landschaft, die Stadt hat sie erreicht, in der sie sich küssten, in der Nacht, und sie lockt ihn aus der Ferne, er solle kommen, zu ihr. Jetzt. Und dann?

Ein Todesbild, damit beginnt der neue (wunderbare wie wundersame – was nicht das selbe ist) Roman des Schweizer Romanciers und Erzählers Peter Stamm.

Der uns zunächst nach Stockholm führt, ein Mann, ein älterer Mann, ist mit einer jungen Frau verabredet, er will ihr seine Geschichte erzählen, sie kennt ihn nicht, aber er meint sie zu kennen, als Treffpunkt hat er einen Friedhof erwählt. Der Mann (der der Frau folgt, wie sie in Richtung des Friedhofes geht) ist Schriftsteller, oder der Mann war Schriftsteller, denn genau genommen hat er nur ein Buch geschrieben. Ein allerdings wichtiges Buch, ein von der Kritik und dem Publikum gelobtes Buch, aber eben nur ein Buch. Und dass dieses eben eine Buch erschienen ist, ist dazu noch etwas länger her; es ist lange her."

aus: MännerWege

https://www.maennerwege.de/wp-content/uploads/2018/03/Keil_Stamm_sanft.pdf